Der Weiße Sand-Thymian ‘Albus’ bevorzugt einen vollsonnigen, warmen Standort mit sehr gut durchlässigem, trockenem und eher magerem Boden. Ideal sind sandige, kiesige, steinige oder humusarme Substrate, wie sie in Steingärten, Trockenmauern, Fugen und extensiven Dachbegrünungen vorkommen. Staunässe sollte unbedingt vermieden werden, da Thymus serpyllum ‘Albus’ besonders im Winter empfindlich auf dauerhaft nasse Böden reagieren kann. Nach dem Anwachsen ist der Wasserbedarf sehr gering; längere Trockenphasen werden gut vertragen, bei Kübelpflanzung oder extremer Hitze sollten Sie dennoch gelegentlich gießen. Eine Düngung ist in der Regel nicht notwendig, da magere Standorte den kompakten, dichten Wuchs fördern. Für eine geschlossene Begrünung empfiehlt sich je nach Fläche ein Pflanzabstand von etwa 20 bis 25 cm. Ein Rückschnitt ist meist nur bei Bedarf erforderlich, zum Beispiel wenn die Polster in angrenzende Bereiche hineinwachsen oder die Pflanze nach der Blüte wieder kompakter gehalten werden soll. Schneiden Sie dabei nicht zu tief in stark verholzte Triebe. Thymus serpyllum ‘Albus’ ist gut winterhart und benötigt im Beet normalerweise keinen besonderen Winterschutz, solange der Standort durchlässig und nicht zu nass ist. Im Kübel empfiehlt sich ein geschützter Platz, damit der Wurzelballen nicht dauerhaft durchnässt oder stark durchfriert.
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Den einen pflegeleichtesten Bodendecker gibt es nicht – entscheidend ist immer der passende Standort. Für sonnige Plätze sind Katzenminze und robuste Storchschnäbel, wie der Storchschnabel 'Cambridge' sehr unkompliziert, für schattige Bereiche gelten Elfenblume oder Immergrün. Sie wachsen zuverlässig, schließen Flächen gut und kommen mit wenig Pflege aus.
Am besten unterdrücken dicht und teppichartig wachsende Bodendecker das Unkraut. Besonders gut geeignet sind Dickmännchen, Immergrün, Waldsteinie oder – an sonnigen, eher trockenen Standorten – kriechende Thymian-Sorten, wie der weiße Sand-Thymian 'Albus'. Solche Pflanzen decken den Boden schnell ab, halten ihn beschattet und erschweren so den Unkrautaufwuchs.
Die besten Bodendecker hängen stark von Licht, Boden und Feuchtigkeit ab. Für Sonne sind zum Beispiel Storchschnäbel, wie der Storchschnabel 'Berggarten', Wollziest oder Katzenminze sehr beliebt; für Halbschatten bis Schatten eignen sich Elfenblume, wie die Elfenblume 'Roseum', Waldsteinie, Immergrün oder Dichmännchen besonders gut. Am besten sind also die Arten, die zum Standort passen und dort schnell eine geschlossene Fläche bilden.
Viele Bodendecker sind winterhart und bleiben je nach Art sogar immergrün oder halbimmergrün. Zu den bewährten winterharten Arten zählen Elfenblume, Waldsteinie, Immergrün, Dickmännchen, Wollziest und viele Storchschnäbel, wie der Storchschnabel 'Berggarten'. Welche Art am besten passt, hängt wieder vom Standort ab – also ob der Bereich eher sonnig, trocken, schattig oder frisch ist.
Eine besonders gute Wahl ist Katzenminze. Es blühen viele Sorten vom späten Frühling bis in den Spätsommer, einige sogar vom Frühsommer bis in den Herbst, wenn Verblühtes regelmäßig entfernt wird. Ebenfalls sehr lang blühend ist der Storchschnabel ‘Rozanne’, dessen Blüten von Juli bis Oktober erscheinen.
Im Gartenalltag meint man damit meist Stauden, die mit oberflächennaher Wurzelkonkurrenz gut zurechtkommen, zum Beispiel unter Bäumen. Dafür eignen sich besonders Elfenblumen, wie die Elfenblume 'Sulphureum', Altai-Bergenien, Waldsteinien und einige Storchschnäbel wie der Balkan-Storchschnabel 'Spessart'.
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