Stauden pflanzen und pflegen: Tipps für ein blühendes Staudenbeet

Stauden verwandeln Beete in lebendige Gartenbilder, die Jahr für Jahr schöner werden. Ob sonnige Lieblingsplätze, schattige Rückzugsorte oder harmonisch gestaltete Staudenbeete: Mit der richtigen Auswahl und Pflege entfalten Stauden ihre ganze Stärke.

Stauden sind die Stars jedes Gartens. Sie bringen Farbe, Struktur und jahrelange Freude in Ihr Beet, ohne dass Sie jedes Jahr neu pflanzen müssen. Ob kräftige Blütenfarben, verschiedene Wuchshöhen oder elegante Bodendecker: Mit Stauden können Sie Ihren Garten ganz individuell gestalten.In diesem Ratgeber erfahren Sie alles über die Auswahl, Pflanzung und Pflege von Staudenpflanzen, damit Ihr Garten von Mai bis Oktober in voller Blüte steht.

Häufige Fragen zu Stauden

Wann ist die beste Pflanzzeit für Stauden?

Grundsätzlich können Stauden vom Frühjahr bis in den Herbst gepflanzt werden, solange der Boden frostfrei ist. Besonders günstig sind das Frühjahr sowie der Spätsommer bis Herbst, da die Pflanzen in diesen Phasen besonders gut anwurzeln. Pflanzungen im Hochsommer sind ebenfalls möglich, erfordern aber eine regelmäßige Bewässerung, damit die Stauden gut anwachsen. Im Herbst gesetzte Stauden profitieren außerdem von einem leichten Schutz aus Laub, der die jungen Wurzeln vor starkem Frost bewahrt.

Welche Stauden sind mehrjährig und winterhart? 

Grundsätzlich sind alle Stauden mehrjährig: Nach der Vegetationsperiode ziehen sich ihre oberirdischen Pflanzenteile zurück, während die Wurzeln oder Rhizome im Boden überwintern und im Frühjahr erneut austreiben. Viele Stauden sind zudem winterhart und kommen problemlos mit Frost zurecht. Beliebte winterharte Arten sind zum Beispiel Lenzrosen, Pfingstrosen oder Rittersporn.

Es gibt jedoch auch einige empfindlichere Staudenarten, wie das Mammutblatt oder die Buschmalve, die in sehr kalten Regionen einen leichten Winterschutz benötigen, um gut durch den Winter zu kommen.

Wie pflanzt man Stauden richtig ein? 

Nehmen Sie die Staude vorsichtig aus dem Topf, ohne die Wurzeln zu beschädigen. Lockern Sie anschließend die Wurzeln behutsam, damit sie sich im neuen Boden gut ausbreiten können. Heben Sie ein Pflanzloch aus, das etwas größer als der Wurzelballen ist, und setzen Sie die Staude hinein. Achten Sie darauf, ausreichend Abstand zu anderen Pflanzen einzuhalten, damit jede Staude genug Licht, Luft und Nährstoffe erhält. Füllen Sie die Erde rundherum auf und drücken Sie sie leicht an, sodass die Pflanze fest im Boden sitzt. Zum Schluss sollten die frisch gepflanzten Stauden gründlich gewässert werden, damit sich die Erde setzt und die Pflanzen gut anwurzeln können.

Welche Staude blüht von Mai bis Oktober? 

Keine einzelne Staude blüht das ganze Jahr über, doch mit der richtigen Kombination verschiedener Arten können Sie Ihren Garten von Mai bis Oktober kontinuierlich in Farbe tauchen. Früh im Jahr beginnen Lenzrosen und andere Frühblüher mit ihren zarten Blüten. Im Sommer übernehmen Stauden wie Phlox, Sonnenhut oder Lavendel das Blütenbild und bringen intensive Farben in Beete und Rabatten. Für den Spätsommer und Herbst sorgen Herbstanemonen, Astern oder Herbst-Sonnenhut für anhaltende Blüte und setzen tolle Akzente, wenn andere Pflanzen bereits verblüht sind.

Nach welchen Kriterien wählt man Stauden aus?

Bei der Auswahl von Stauden sollten mehrere Aspekte berücksichtigt werden, um ein harmonisches und pflegeleichtes Gartenbild zu schaffen. Ein wichtiges Kriterium ist die Blütenfarbe: Überlegen Sie, welche Farbtöne zueinander passen oder welche Farbakzente Sie im Beet setzen möchten. Auch die Blütezeit spielt eine große Rolle. Durch die Kombination von Früh-, Sommer- und Herbstblühern können Sie eine lange Blüteperiode erzielen.

Die Wuchshöhe und Wuchsform sind ebenfalls entscheidend, damit die Pflanzen sich nicht gegenseitig überwachsen und das Beet ausgewogen wirkt. Achten Sie darauf, höhere Stauden eher nach hinten und niedrigere nach vorne zu setzen.

Ein weiteres Kriterium ist der Pflegeaufwand. Manche Stauden benötigen regelmäßiges Gießen, Rückschnitt oder Düngung, während andere sehr pflegeleicht sind und auch trockene oder schattige Standorte gut vertragen. Berücksichtigen Sie bei der Auswahl also auch Ihre Zeit und die Bedingungen in Ihrem Garten, damit die Stauden lange gesund bleiben und ihre volle Schönheit entfalten können.

Stauden: Was zeichnet diese Pflanzen aus?

Was sind Stauden?
Mehrjährige, krautige Pflanzen, die jedes Jahr erneut austreiben. Im Winter ziehen sie sich meist zurück und erscheinen im Frühjahr mit frischem Austrieb.

Ihre Vorzüge:

  • Lange Blühdauer und intensive Farben
  • Dekoratives Blattwerk oder Wuchsformen
  • Viele Stauden sind winterhart und pflegeleicht. Sie sorgen über Jahre hinweg für ein attraktives Gartenbild.
  • Zahlreiche Arten bieten Nahrung und Lebensraum für Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten.
  • Stauden eignen sich für nahezu alle Gärten und Standorte, vom Bauerngarten bis zum modernen Beet.

Unsere Staudenvielfalt

Farbenfrohe Blüten, dekoratives Blattwerk und langlebige Pflanzen für jede Gartensituation: Unsere Staudenvielfalt bietet Ihnen eine große Auswahl an robusten Stauden.

Blühstauden

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Blattstauden

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Bienenfreundliche Stauden

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Bodendecker & niedrige Stauden

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Hitzeverträgliche Stauden

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Stauden für den Schatten

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Stauden für den Bauerngarten

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Gräserbeete

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Stauden für den Steingarten

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Staudenbeete

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Mehrjährige und winterharte Stauden

Stauden gehören zu den mehrjährigen Gartenpflanzen und begleiten Sie über viele Jahre hinweg. Nach der Vegetationsperiode ziehen sich ihre oberirdischen Pflanzenteile zurück, im Frühjahr treiben sie erneut aus und sorgen wieder für frisches Grün und neue Blüten.

Viele Stauden sind zudem winterhart und kommen problemlos mit frostigen Temperaturen zurecht. Sie überstehen den Winter ohne zusätzlichen Schutz und entwickeln sich im nächsten Jahr zuverlässig weiter. Zu den bekanntesten winterharten Stauden zählen unter anderem Lenzrosen, Pfingstrosen und Rittersporn. Es gibt jedoch auch mehrjährige Stauden, die empfindlicher auf starken Frost reagieren und in kalten Regionen einen leichten Winterschutz benötigen.

Durch ihre Langlebigkeit, Robustheit und den vergleichsweise geringen Pflegeaufwand eignen sich mehrjährige Stauden für nahezu alle Gartenbereiche, ganz gleich, ob sonnig, halbschattig oder schattig.

Bodendecker und Wuchsformen

Stauden unterscheiden sich zudem in ihrer Wuchsform. Aufrecht wachsende Stauden setzen Höhenakzente, buschige Stauden füllen Lücken zwischen höheren Pflanzen, und kriechende Stauden oder Bodendecker bedecken den Boden zuverlässig. Bodendecker sind besonders praktisch, um Unkraut im Zaum zu halten und den Boden zu schützen.

Steifes Eisenkraut (Verbena rigida) - Blau - winterhart - bienenfreundlich | Bild 2

Der richtige Standort und die Auswahl passender Stauden

Damit Stauden optimal gedeihen, spielt der Standort eine zentrale Rolle. Die meisten Stauden bevorzugen sonnige bis halbschattige Plätze, während einige Arten wie Funkien oder Astilben schattige Bereiche lieben. Entscheidend ist zudem die Bodenbeschaffenheit: Stauden wachsen am besten in lockeren, humosen und gut durchlässigen Böden.

Bei der Auswahl sollten Sie mehrere Kriterien berücksichtigen. Die Blütenfarbe beeinflusst die Wirkung des Beets maßgeblich – harmonische Farbkombinationen wirken ruhig, kräftige Kontraste setzen gezielte Akzente. Ebenso wichtig ist die Blütezeit, damit das Beet über Monate hinweg attraktiv bleibt.

Auch Wuchshöhe und Wuchsform sollten aufeinander abgestimmt sein. Hohe Stauden gehören in den Hintergrund, niedrigere nach vorne. Berücksichtigen Sie außerdem den Pflegeaufwand: Während manche Sorten regelmäßigen Rückschnitt benötigen, sind andere ausgesprochen genügsam. Staudenbeet-Sets erleichtern die Auswahl, da sie optimal aufeinander abgestimmte Pflanzen enthalten.

Stauden richtig pflanzen: Tipps zur Pflanzung

Stauden können grundsätzlich vom Frühjahr bis in den Herbst gepflanzt werden, sofern der Boden frostfrei ist und keine extreme Hitze herrscht. Besonders bewährt haben sich das Frühjahr sowie der Spätsommer bis in den Herbst, da die Pflanzen in diesen Zeiträumen optimal anwurzeln können. Frühjahrspflanzungen ermöglichen ein schnelles Anwachsen, während Herbstpflanzungen die natürliche Bodenfeuchte nutzen und das Wurzelwachstum fördern. Bei einer Pflanzung im Hochsommer ist eine regelmäßige Wasserversorgung besonders wichtig, damit die Stauden gut anwachsen. Im Herbst gesetzte Stauden profitieren zudem von einem leichten Winterschutz aus Laub, der die jungen Wurzeln vor starkem Frost schützt.

Vorbereitung des Beets

Eine sorgfältige Vorbereitung des Beets ist die wichtigste Grundlage für gesunde und kräftige Staudenpflanzen. Bevor Sie mit dem Pflanzen beginnen, sollte der Boden gründlich gelockert werden. Das verbessert die Durchlüftung und erleichtert den Wurzeln das Anwachsen. Verdichtete Böden begünstigen Staunässe, die viele Stauden schlecht vertragen. Sie lassen sich oft daran erkennen, dass Regenwasser nur langsam versickert, sich Pfützen bilden oder der Boden sehr hart und schwer zu bearbeiten ist.

Anschließend empfiehlt es sich, den Boden mit Kompost oder Mein schöner Garten Staudendünger anzureichern. Dadurch verbessern Sie die Bodenstruktur und stellen den Pflanzen wichtige Nährstoffe zur Verfügung. Je nach Böden kann auch Sand oder feiner Kies eingearbeitet werden, um die Drainage zu verbessern, also den Abfluss von überschüssigem Wasser aus dem Boden.

Planen Sie die Bepflanzung bereits vor dem Einsetzen der Stauden. Legen Sie die Pflanzen probeweise aus, um Abstände, Wuchsform und spätere Wuchshöhe zu berücksichtigen. So vermeiden Sie späteres Umsetzen und schaffen ein harmonisches Gesamtbild im Beet.

Pflanzen im Topf ins Beet setzen

Pflege nach der Pflanzung

Nach dem Einsetzen benötigen die Stauden regelmäßig Wasser, besonders in den ersten Wochen. Ist das Staudenbeet einmal etabliert, gelten Stauden als pflegeleicht und erfordern nur wenig Aufwand. Mulchen schützt vor Austrocknung und Kälte. Düngen Sie im Frühjahr mit unserem Mein schöner Garten Staudendünger, um kräftiges Wachstum und Blütenbildung zu unterstützen. Nach der Blüte können Sie einige Arten zurückschneiden, um die Pflanze zu verjüngen und neue Blüten zu fördern.

Stauden richtig düngen: Nährstoffe für gesundes Wachstum

Eine ausgewogene Düngung unterstützt Stauden dabei, kräftig zu wachsen und reich zu blühen. Besonders wichtig ist die Nährstoffversorgung im Frühjahr, wenn die Pflanzen aus der Winterruhe erwachen. Mein schöner Garten Staudendünger versorgt die Stauden langfristig und verbessert gleichzeitig die Bodenstruktur.

Stark blühende Stauden profitieren während der Saison von einer zusätzlichen Düngergabe. Achten Sie jedoch darauf, nicht zu viel zu düngen: Ein Übermaß an Nährstoffen fördert vor allem das Blattwachstum und kann die Blüte beeinträchtigen. In nährstoffreichen Böden genügt oft eine einmalige Frühjahrsdüngung.

Weißrand-Funkie 'Francee' (Hosta x fortunei 'Francee') - Violett - winterhart | Bild 2

Rückschnitt von Stauden: So bleiben Pflanzen vital

Der Rückschnitt ist ein wichtiger Bestandteil der Staudenpflege. Viele Sommerblüher werden nach der Blüte zurückgeschnitten, um die Pflanze zu verjüngen oder eine zweite Blüte anzuregen. Frühblühende Stauden sollten dagegen erst geschnitten werden, wenn das Laub eingezogen ist, da sie über die Blätter Kraft für das kommende Jahr sammeln.

Im Herbst können verblühte Pflanzenteile stehen bleiben. Sie verleihen dem Beet Struktur und bieten gleichzeitig Schutz vor Frost. Alternativ erfolgt der Rückschnitt im zeitigen Frühjahr, bevor der neue Austrieb beginnt. Die richtige Schnittzeit hängt immer von der jeweiligen Staudenart ab.

Weitere Pflegetipps für Stauden

Die meisten Stauden sind winterhart, dennoch profitieren empfindlichere Sorten von einem leichten Winterschutz. Eine Abdeckung aus Laub, Reisig oder Mulch schützt den Boden vor starkem Frost und verhindert Austrocknung. Stauden im Topf sollten an geschützten Orten aufgestellt oder isoliert werden.

Auch während der Wachstumsperiode ist Pflege wichtig. Gießen Sie Stauden bei längeren Trockenphasen regelmäßig und kontrollieren Sie den Wuchs. Stark wachsende Stauden lassen sich durch Teilen oder gezielten Rückschnitt in Form halten.

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