Knollenstauden

Knollenstauden überzeugen mit üppiger Blüte, hoher Winterhärte und unkomplizierter Pflege. Erfahren Sie mehr im Ratgeber weiter unten auf dieser Seite.

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Häufige Fragen zu Knollenstauden

Was sind Knollenstauden?

Knollenstauden sind mehrjährige Pflanzen, die ihre Nährstoffe in unterirdischen Knollen speichern. Diese Speicherorgane ermöglichen es der Pflanze, ungünstige Jahreszeiten zu überdauern und im nächsten Jahr erneut auszutreiben. Im Gegensatz zu klassischen Blumenzwiebeln besitzen Knollen eine kompakte, oft unregelmäßige Form und sind keine geschichteten Zwiebeln.

Wann sollte man Knollenstauden pflanzen?

Der ideale Pflanzzeitpunkt hängt von der Art ab.

  • Frühjahrs- und sommerblühende Knollenstauden werden meist im Frühjahr nach den letzten Frösten gepflanzt.
  • Herbstblühende Arten setzt man häufig im Spätsommer oder Frühherbst in die Erde.

Grundsätzlich gilt: Der Boden sollte frostfrei und gut bearbeitbar sein.

Wie tief pflanzt man Knollenstauden?

Als Faustregel gilt: Die Knolle wird etwa doppelt so tief gesetzt, wie sie hoch ist. In gut durchlässigem, lockerem Boden können die Wurzeln sich optimal entwickeln. Staunässe sollte unbedingt vermieden werden, da sie zu Fäulnis führen kann.

Welcher Standort ist für Knollenstauden geeignet?

Die meisten Knollenstauden bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort mit durchlässigem, humosem Boden. Es gibt jedoch auch Arten, die sich für schattigere Bereiche eignen. Wichtig ist ein lockerer Untergrund, damit sich die Wurzeln gut ausbreiten können.

Sind Knollenstauden winterhart?

Viele Knollenstauden sind winterhart und können im Boden überwintern. In rauen Lagen oder bei empfindlicheren Arten empfiehlt sich ein leichter Winterschutz aus Laub oder Reisig. Nicht winterharte Knollen sollten im Herbst ausgegraben und frostfrei gelagert werden.

Knollenstauden kaufen

Wenn Sie Knollenstauden kaufen, holen Sie sich eine faszinierende Vielfalt an Pflanzen in Ihren Garten, die mit ihren spektakulären Blüten und ihrer Robustheit begeistern. Knollenstauden sind besonders beliebt, weil sie durch ihre unterirdischen Knollen und Wurzeln das ganze Jahr über für eine reichhaltige Blütenpracht sorgen. Ob üppige Montbretien, eleganter Berg-Lauch (Allium senescens) oder farbenfrohe Crocosmiiflora: Die Auswahl ist riesig, und jede Pflanze bringt ihren eigenen Charme in Ihr Gartenbeet.

Was sind Knollenstauden?

Knollenstauden sind mehrjährige Stauden, die ihre Nährstoffe in unterirdischen Knollen speichern. Diese Fähigkeit macht sie besonders widerstandsfähig gegenüber Kälte und Trockenheit und sorgt dafür, dass sie Jahr für Jahr zuverlässig blühen. Zu den bekanntesten Vertretern zählen Cyclamen hederifolium, das Frühlings-Alpenveilchen, Montbretien und verschiedene Arten von Allium. Im Vergleich zu herkömmlichen Blumenzwiebeln benötigen Knollenstauden nur wenig Pflege und überzeugen durch eine lange Blüte.

Viele Knollenstauden gelten zudem als pflegeleichte Pflanzen, die auch in Mischpflanzungen hervorragend gedeihen. Sie sind ideal für Blumenbeete, Rabatten oder sogar als Wildpflanzen im naturnahen Garten. Besonders interessant ist, dass viele Arten im Herbst oder Frühjahr gepflanzt werden können, sodass Ihr Garten zu jeder Jahreszeit lebendig wirkt.

Vorteile von Knollenstauden im Garten

  1. Vielfalt an Blütenfarben und -formen: Ob leuchtender Garten-Nelkenwurz 'Borisii', Crocosmiiflora oder imposante Allium: Knollenstauden bieten eine enorme Vielfalt an Formen, Farben und Höhen. So lassen sich Beete kreativ gestalten und immer wieder neu inszenieren.
  2. Einfaches Pflanzen und Pflegen: Viele Stauden lassen sich einfach aus Blumenzwiebeln, Knollen oder Samen ziehen. Sie benötigen nur wenig Pflege, regelmäßiges Gießen während der Wachstumsphase und gelegentliches Düngen.
  3. Winterhärte und Langlebigkeit: Die meisten Knollenstauden sind winterhart, was bedeutet, dass sie auch frostige Temperaturen überstehen. Ihre Wurzeln speichern Nährstoffe, sodass die Pflanze im nächsten Jahr erneut austreibt.
  4. Eignung für verschiedene Standorte: Ob sonnig oder halbschattig, feucht oder trocken. Knollenstauden passen sich unterschiedlichsten Bedingungen an. Viele Arten, wie Alpenveilchen, sind auch für halbschattige Bereiche unter Bäumen geeignet.

Beliebte Knollenstauden

  • Allium: Die Zwiebelpflanzen überraschen mit kugelrunden Blüten in violett, weiß oder rosa. Sie eignen sich perfekt für Beetränder oder als Solitärpflanzen.
  • Montbretie (Crocosmia x crocosmiiflora): Die exotisch anmutende Pflanze bildet lange Blütenstände und verleiht jedem Garten einen tropischen Touch.
  • Herbst-Alpenveilchen (Cyclamen hederifolium): Eine ideale Pflanze für schattige Beete. Die Herbstblüte setzt farbige Akzente, während das dekorative Laub bis in den Winter hinein attraktiv bleibt.
  • Rosenartige Knollenstauden: Viele Sorten erinnern in Form und Farbe an Rosen und bringen so klassische Eleganz in moderne Staudenbeete. Das gilt bspw. auch für die Pfingstrose 'Karl Rosenfield'

Knollenstauden kaufen: Tipps für die Pflanzung

Beim Kauf von Knollenstauden sollten Sie einige Punkte beachten:

  1. Qualität der Knollen: Achten Sie darauf, dass die Knollen fest, gesund und frei von Schimmel sind.
  2. Pflanzzeit: Herbst- und Frühjahrsblüher unterscheiden sich in ihrer Pflanzzeit. Allium wird meist im Herbst gesetzt, während sommerblühende Montbretien erst im Frühjahr gepflanzt werden. Die ideale Pflanzzeit für hohe Schwertlilien ist der hingegen der Spätsommer bis Frühherbst,
  3. Standortwahl: Prüfen Sie die Licht- und Bodenansprüche Ihrer ausgewählten Stauden. Viele Wildpflanzen vertragen Halbschatten, andere benötigen volle Sonne.
  4. Pflegehinweise: Während der Wachstumsphase regelmäßig wässern, im Winter Laub als Schutz liegen lassen. Viele Arten benötigen nur wenig zusätzliche Pflege, da ihre Wurzeln Nährstoffe speichern.
  5. Kombination mit anderen Pflanzen: Knollenstauden lassen sich hervorragend mit Gräsern, Rosen oder saisonalem Saatgut kombinieren. So entstehen dynamische Beete mit langer Blütezeit.

Pflanzung von Knollenstauden

Bei Knollenstauden ist die richtige Pflanzung entscheidend für eine üppige Blüte. Die Knollen sollten in lockeren, gut durchlässigen Boden gesetzt werden, idealerweise an einem sonnigen bis halbschattigen Standort. Achten Sie darauf, die bei der Pflanzung nicht zu beschädigen und die Knollen etwa doppelt so tief zu vergraben, wie sie hoch sind. Viele Arten, wie Montbretie oder Crocosmiiflora, lassen sich problemlos mit anderen Stauden kombinieren und sorgen für ein farbenfrohes Gartenbild.

Ein weiterer Vorteil von Knollenstauden ist, dass sie sich gut mit Blumenzwiebeln und sogar Wildpflanzen mischen lassen. Besonders im Herbst oder Frühjahr gepflanzt, entwickeln sie innerhalb weniger Wochen kräftige Triebe und bieten eine lange Blüte. Durch die Kombination mit Samen oder zusätzlichen Blumenzwiebeln lassen sich Beete abwechslungsreich gestalten und verlängern die Blütezeit.

Pflege von Knollenstauden

Knollenstauden sind relativ pflegeleicht. Während der Wachstumsphase sollten die Pflanzen regelmäßig gegossen werden, besonders bei trockenem Wetter. Viele Arten, wie Allium oder Cyclamen hederifolium, benötigen nur wenig zusätzliche Pflege, da ihre Knollen Nährstoffe für das nächste Jahr speichern. Auch das gelegentliche Entfernen verblühter Blüten trägt zur kräftigen Entwicklung bei.

Nach der Blütezeit können die meisten Knollenstauden ihre Blätter einziehen lassen. Das absterbende Laub sollte als natürlicher Dünger und Winterschutz liegen bleiben. Die winterhärte der Pflanzen sorgt dafür, dass sie problemlos frostige Monate überstehen. Wer möchte, kann die Knollen ausgraben und für den nächsten Frühling lagern, muss dies aber bei den meisten robusten Arten nicht tun. Auf diese Weise sind Knollenstauden eine pflegeleichte, langlebige Bereicherung für jeden Garten.