Nüsse

Ob robuste Haselnuss für den Garten oder exotische Macadamia für das Treibhaus: Nüsse begeistern durch Vielfalt und Nährstoffreichtum. Welche Nussarten sich für welchen Standort eignen, erfahren Sie in unserem Ratgeber.

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Bio Haselnuss 'Hallesche Riesennuss'
Bio-Qualität
Bio Haselnuss 'Hallesche Riesennuss' (Corylus avellana 'Hallesche Riesennuss') - Gelb - sommergrün - winterhart | Bild 1
Bio Haselnuss 'Hallesche Riesennuss' (Corylus avellana 'Hallesche Riesennuss') - Gelb - sommergrün - winterhart | Bild 1

Bio Haselnuss 'Hallesche Riesennuss'

Preis
18,99 €
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Haselnuss
Haselnuß (Corylus avellana) - Gelb - sommergrün - winterhart | Bild 1
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Haselnuss

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Bio Walnuss
Bio-Qualität
Bio Walnuss 'Walnuss' (Juglans regia 'Walnuss') - Gelb - sommergrün - winterhart | Bild 1
Bio Walnuss 'Walnuss' (Juglans regia 'Walnuss') - Gelb - sommergrün - winterhart | Bild 1

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Erdnuss
Erdnuss
Erdnuss

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Häufige Fragen zu Nüssen

Welche Nüsse kann man selber anbauen?

Im Hausgarten lassen sich vor allem robuste und klimaangepasste Nusssorten gut anbauen. Dazu zählen:

  • Haselnüsse: pflegeleicht, winterhart, auch für kleinere Gärten geeignet
  • Walnüsse: benötigen viel Platz, dafür langlebig und ertragreich
  • Erdnüsse: als Kübel- oder Gewächshauspflanze möglich
  • Pistazien und Macadamia: nur im Treibhaus oder als Kübelpflanzen, nicht winterhart

Für Einsteiger sind Hasel- und Walnüsse am besten geeignet.

Wie pflanzt man Nüsse ein?

Nussbäume werden idealerweise im Herbst oder zeitigen Frühjahr gepflanzt. Wichtig ist ein sonniger Standort und ein nährstoffreicher und durchlässiger Boden. Das Pflanzloch sollte deutlich größer als der Wurzelballen sein. Nach dem Einsetzen wird die Erde gut angedrückt und gründlich gewässert. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden, da Nussgewächse empfindlich auf nasse Wurzeln reagieren.

Wie lange dauert es, bis eine Walnuss keimt?

Walnüsse sind Kaltkeimer. Nach einer natürlichen oder künstlichen Kälteperiode über den Winter beginnt die Keimung im Frühjahr. In der Regel dauert es mehrere Wochen, bis der Keimling sichtbar wird, abhängig von Temperatur und Bodenfeuchte.

Wie groß wird ein Walnussbaum?

Ein Walnussbaum zählt zu den größten Obstbäumen im Garten. Er kann:

  • 25 bis 30 Meter hoch werden
  • eine sehr ausladende Krone entwickeln

Daher sollte vor der Pflanzung ausreichend Platz eingeplant werden, auch im Hinblick auf Nachbargrundstücke.

Wann trägt ein Walnussbaum zum ersten Mal Früchte?

Ein Walnussbaum benötigt Geduld. Die ersten Früchte erscheinen meist nach 8 bis 15 Jahren. Veredelte Jungbäume aus dem Fachhandel können teilweise etwas früher tragen. Danach liefert der Baum über viele Jahrzehnte hinweg zuverlässig Erträge.

Nüsse im Eigenanbau: von anspruchslos bis pflegeintensiv

Bereits seit Jahrtausenden stehen Nüsse auf dem Speiseplan von Menschen. Haselnüsse sind in Kleinasien und Mitteleuropa weit verbreitet, sie gedeihen an Waldrändern oder Uferböschungen und werden in verschiedenen Sorten im Garten angebaut. Und was wären Frankreich und die Schweiz ohne ihre Walnüsse? Die großen Bäume gedeihen überall da besonders gut, wo Weinbauklima herrscht.

Wer ein Frühbeet, ein Treibhaus oder einen Wintergarten sein Eigen nennt, darf sich an die Zucht von Erdnüssen, Macadamia und Pistazien wagen. Dabei sind Erdnüsse keine Nüsse im herkömmlichen Sinn. Sie sind Hülsenfrüchte und werden doch wegen ihrer Schale, die sich nicht öffnet, den Nüssen zugerechnet. Mittelmeerurlauber haben sicher schon Pistazien in ihrem natürlichen Lebensraum gesehen. Auch die Pistazie ist keine eigentliche Nuss, sondern gehört zu den Sumachgewächsen. Der Nahe Osten ist das Hauptgebiet für gewerbsmäßigen Anbau. Die Macadamia stammt aus Australien; die großen, runden Nüsse sind wegen ihres feinen Geschmacks beliebt. Sie kommen geschält in den Handel, da sich ihre dicke Schale nur schwer knacken lässt.

Platz und Wärme: ideale Bedingungen für Nussfrüchte

Eines hat Nussobst gemeinsam: Zum Wachsen braucht es Platz. Haselnusssträucher für den heimischen Garten werden rasch mehrere Meter hoch, ihr Umfang steht dem in nichts nach. Auch das Pflanzen eines Walnussbaumes will wohl überlegt sein. Mit seiner Höhe von bis zu 30 Meter und seiner breiten Krone benötigt er reichlich Raum. Dazu kommt, dass unter einem Walnussbaum kaum etwas gedeiht, spärlicher Rasen ausgenommen. Die Bedingungen für die wärmeliebenden Nussfrüchte wollen ebenfalls ganzjährig gegeben sein.

Standort und Boden

Sämtliche Nusssorten gedeihen am besten in einem nährstoffreichen, tiefgründigen und durchlässigen Boden. Haselnüsse sind unempfindlich, was Kälte und Wind angeht, Walnüsse bevorzugen jedoch einen geschützten, warmen Standort. Werden Pistazie und Macadamia im Kübel gezogen, ist neben einem absolut frostfreien Standort auf eine ausreichende Größe des Pflanzgefäßes und einen guten Wasserabzug zu achten.

Pflanzung und Pflege

Bei Haselnüssen reicht eine Pflanzgrube, die doppelt so tief und dreimal so breit wie der bisherige Topf ist. Walnussbäume zu pflanzen erfordert mehr Aufwand: Hier sollte das Pflanzloch so breit wie die Krone des Bäumchens sein und mindestens einen halben Meter tief. Schweres Erdreich muss mit Sand vermischt werden, damit keine Staunässe entsteht. Bei Nussgewächsen im Behälter ist eine regelmäßige, aber eher sparsame Wassergabe besonders wichtig.

Erziehung und Schnitt

Im Hausgarten wachsen Haselsträucher rasch und üppig. Ein regelmäßiger Ausdünnungs- und Verjüngungsschnitt ist unerlässlich, wenn der Strauch seine schöne Form behalten soll. Ein solider Kronenaufbau bei Walnüssen sorgt für einen starken und widerstandsfähigen Baum. Ist die Krone aber erst einmal gut ausgebildet, fällt kaum noch Arbeit an. Auch bei Pistazienbäumchen ist eine perfekte Form mehr als nur Optik: Starke Triebe bringen mehr Früchte hervor.

Befruchtung und Zucht

Oft schon im Dezember leuchten die Blüten der Haselnüsse von Sträuchern und Bäumen. Was hier so auffallend gelb und staubbehaftet im Winde weht, sind die männlichen Blüten. Die weiblichen Blüten stehen aufrecht, sie sind klein und weisen einen Kranz mit roten Staubgefäßen auf. Ebenfalls einhäusig ist die Walnuss, auch hier sitzen männliche und weibliche Blüten auf einer Pflanze. Blütezeit ist je nach Lage ab April. Auch die Macadamia ist selbstfruchtbar; sie wird durch Bienen bestäubt. Pistazien sind dagegen zweihäusig; man braucht mehrere Bäume, um Früchte ernten zu können.

Die Samen der für das Treibhaus geeigneten Nüsse kann man im Handel kaufen. Haselnuss und Walnuss lassen sich aus der Schalenfrucht heranziehen, erstere auch aus Stecklingen. Walnusssetzlinge werden aber in der Regel gepfropft, damit kräftige, resistente Bäume entstehen. Wer sich sein Exemplar im Fachhandel besorgt, macht sich die Heranzucht wesentlich leichter.

Ernte und Lagerung

Erdnüsse werden im September geerntet, wenn das Laub zu welken beginnt. Sie schmecken am besten ohne ihre braune Samenschale und können roh, geröstet und gekocht verzehrt werden. Bei allen anderen Nüssen werden die grünen oder braunen Fruchthüllen sofort nach der Ernte oder dem Aufsammeln entfernt. Nüsse behalten ihre wertvollen Nährstoffe und ihr volles Aroma am längsten, wenn sie kühl, luftig und trocken gelagert werden. Dies gilt sowohl für Nussfrüchte in der Schale als auch für geschälte Nüsse. Bei zu warmer oder zu langer Lagerung werden sie durch ihren Ölgehalt ranzig. Auch Schimmelbefall ist möglich. Eine regelmäßige Kontrolle ist daher wichtig.

Krankheiten und Schädlinge

Verschiedene Schädlinge haben die Angewohnheit, sich einen Weg in Nüsse zu bahnen. Eine Prävention im Hausgarten ist allerdings aufwendig und nicht empfehlenswert. Gegen Mehltaubefall an Haselnusssträuchern und Walnussbäumen kann mit Brennnesseljauche vorgebeugt werden.

Eigenschaften auf einen Blick

  • Wuchsform: Erdnüsse als niedrige, krautige Pflanzen, Haselnüsse als Sträucher und Bäume, Pistazien, Macadamia und Walnüsse als Bäume
  • Breite: je nach Art 2 bis 10 mHöhe:Erdnüsse etwa 30 cm, Haselnusssträucher und -bäume 2 bis 10 m, Walnussbäume 25 bis 30 m, Pistazien und Macadamia als Kübelpflanzen oder im Treibhaus bis zu 3 m
  • Laub: sommergrün, Haselnusssorten gibt es mit rotem und kupferfarbenem Laub
  • Blütezeit: Haselnuss von Dezember bis Ende März, alle anderen Arten Mai bis August
  • Winterhärte: nur Haselnüsse, Walnüsse eingeschränkt, Pistazien und Macadamia sind nicht winterhart

Pflanzung und Pflege

  • Standort: sonnig, frostempfindliche Arten im Treibhaus
  • Boden: durchlässig, nährstoffreich
  • Pflegetipps: Walnüsse sind anfällig für Bakterien und Pilze, ein gründlicher Kronenschnitt hilft vorbeugen.