Blumen säen: Ihr Guide für ein blühendes Beet

Blumen säen ist der erste Schritt zu einem farbenfrohen Garten, Balkon oder Beet. Ob einjährige Sommerblumen, mehrjährige Wildblumen oder bunte Blumenmischungen: Die eigene Aussaat bietet viele Vorteile. Sie wählen Sorten und Farben selbst aus, erleben das Wachstum vom Samen zur Pflanze und unterstützen gleichzeitig die Natur. Denn Bienen und Schmetterlinge profitieren von einem vielfältigen Blütenangebot.

Unter „Blumensamen“ versteht man die kleinen, keimfähigen Samen der Pflanzen, die Sie selbst in Beet, Topf oder in Anzuchtgefäßen aussäen können. Wer früh mit der Aussaat beginnt, kann sich über eine lange Blütezeit freuen. Besonders beliebt sind Sommerblumen, die in sonnigen Gärten und auf Balkonen für farbenfrohe Akzente sorgen.

Für Anfänger und erfahrene Gärtner gilt: Die Aussaat ist unkompliziert, wenn Sie auf einige einfache Tipps achten. In diesem Ratgeber erfahren Sie Schritt für Schritt, wie Sie Blumen säen, welche Böden geeignet sind und wie Sie Dünger einsetzen. Mit diesen Tipps wird Ihr Beet von Anfang an ein voller Erfolg. 

Häufige Fragen zur Aussaat von Blumen

Wann soll man Blumensamen säen?

Die meisten Sommerblumen können ab März auf der Fensterbank vorgezogen werden. Direkt ins Beet werden kälteunempfindliche Samen ab April/Mai gesät, sobald keine Frostgefahr mehr besteht.

Welche Blumen kann man im März säen?

Im März eignen sich Ringelblumen, Zinnien und Tagetes für die Voranzucht auf der Fensterbank.

Wie lange dauert es bis Blumensamen sprießen?

Die Keimung dauert je nach Sorte zwischen 7 und 21 Tagen. Bei gleichmäßiger Feuchtigkeit und warmer Temperatur entwickeln sich die Pflänzchen optimal.

Wie zieht man Sommerblumen auf der Fensterbank vor?

Samen in Anzuchterde geben, leicht bedecken, eine helle, warme Stelle wählen, Erde feucht halten. Nach 3–4 Wochen pikieren, falls die Jungpflanzen zu dicht stehen: Dabei werden die kleinen Pflänzchen vorsichtig vereinzelt und in einzelne Töpfe oder weiter auseinanderliegenden Stellen gesetzt, damit jedes Pflänzchen genügend Platz, Licht, Nährstoffe und Wasser bekommt. Danach gut angießen.

Welche Sommerblumen kann man direkt ins Beet säen?

Robuste Pflanzen wie Sonnenblumen, Mohn, Wicken oder Cosmeen können direkt ins Beet gesät werden, sobald der Boden frostfrei ist.

Die richtige Pflanzung: Schritt für Schritt

Eine gute Pflanzung ist entscheidend für die Entwicklung gesunder Pflanzen. Dazu gehören die Auswahl der richtigen Samen, die Entscheidung, ob vorgezogen oder direkt ins Beet gesät wird, und die richtige Boden- und Standortwahl. Eine durchdachte Planung erspart später viel Arbeit und sichert eine lange Blütezeit.

Stockrose 'Nigra' (Alcea rosea 'Nigra') - Violett - sommergrün - winterhart | Bild 1

Auswahl der richtigen Samen

Der erste Schritt beim Blumen säen ist die Wahl der richtigen Samen. In unserem Sortiment finden Sie eine große Auswahl an Saatgut: Sommerblumen, Wildblumen und Blumenmischungen.

Wählen Sie Ihre Sorte nach Blütezeit, Farbe und Standort aus. Einjährige Sommerblumen wie Sonnenblumen (SPERLI's Sonnenblumen-Samen 'Rote Sonne'), Ringelblumen (bspw. SPERLI Ringelblumen-Samen "Modefarben Mischung") oder wilde Kornblumen (SPERLI Wilde Kornblumen-Samen) eignen sich perfekt für Beete und Balkone, während mehrjährige Blumen im Garten, wie zum Beispiel Sonnenhut (SPERLI Sonnenhut-Samen "Paradiso Dwarf Mischung"), Jahr für Jahr neue Blütenpracht liefern.

Vorziehen oder direkt säen?

Nicht alle Blumen müssen direkt ins Beet gesät werden. Viele Sommerblumen lassen sich auf der Fensterbank vorziehen. Das bietet folgende Vorteile: die Pflanzen starten im Frühling stärker als direkt ausgesäte Samen, und Sie können die Pflänzchen optimal pflegen und Schädlinge vermeiden.

Beliebte Pflanzen für die Fensterbank-Voranzucht sind Ringelblumen (z. B. SPERLI Ringelblumen-Samen "Modefarben Mischung"), Zinnien (bspw. SPERLI Zinnien-Samen "Liliput Mischung") oder Löwenmäulchen (z. B. SPERLI's Löwenmäulchen-Samen 'Riesen Mischung'). Sobald die Frostgefahr vorbei ist, können die Jungpflanzen ins Beet gesetzt werden.

Direkt ins Beet können Samen ausgesät werden, die kälteunempfindlich sind, zum Beispiel Stockrosen (SPERLI Stockrosen-Samen 'Prachtmischung'), Winteraster (SPERLI's Winteraster-Samen "Fiambre Mischung") oder Staudenwicke (z. B. SPERLI Staudenwicke-Samen Mischung). Hier sparen Sie sich das Vorziehen und die Pflanzen entwickeln sich direkt an ihrem endgültigen Standort.

Extra-Tipp: Für Anfänger eignet sich die Kombination aus Vorziehen und Direktsaat. So lernen Sie beide Methoden kennen.

Boden & Standort

Der richtige Boden ist entscheidend für gesundes Wachstum. Blumen lieben lockere, humose Böden, die Wasser gut speichern, aber nicht stauen. Bei schweren Lehmböden hilft das Einarbeiten von Kompost oder Sand.

Die Standortwahl ist ebenfalls wichtig: Viele Sommerblumen brauchen volle Sonne für kräftige Blüten, während Wildblumen oder schattentolerante Sorten auch Halbschatten vertragen. Achten Sie außerdem auf genügend Platz zwischen den Pflanzen, damit Luft zirkulieren kann und Krankheiten vorgebeugt wird. Bei Beeten sollten die Pflanzen mindestens 20–30 cm Abstand haben, in Töpfen entsprechend kleiner.

Ein kleiner Trick: Beete leicht mulchen, um Feuchtigkeit zu speichern, die Bodentemperatur auszugleichen und Unkraut zu reduzieren. Organische Mulchmaterialien wie Rindenmulch, Laub oder Grasschnitt sind hierfür ideal.

Aussaat im Beet und im Topf

Damit Blumensamen zuverlässig keimen und sich kräftige Pflanzen entwickeln, ist ein strukturiertes Vorgehen bei der Aussaat wichtig. Je nach Pflanzenart können Sie die Samen entweder direkt ins Beet säen oder sie im Topf beziehungsweise auf der Fensterbank vorziehen. 

Margerite (Argyranthemum frutescens) - Rot | Bild 1

Aussaat im Beet: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Vorziehen im Anzuchtgefäß oder Topf: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Pflege der Pflanzen

Die meisten Blumen benötigen nur wenig Pflege. Ein ständiger Rückschnitt ist nicht notwendig. Verblühte Blüten können jedoch entfernt werden, wenn Sie ein aufgeräumtes Beet wünschen, das regelmäßig neue Blüten bildet.

Viele einjährige Sommerblumen brauchen keine zusätzliche Düngung, wenn der Boden nährstoffreich ist. Bei Töpfen oder sehr nährstoffarmen Böden kann eine leichte Düngegabe während der Wachstumsphase sinnvoll sein, ist aber für die Blüte nicht zwingend erforderlich.

Regelmäßiges Gießen ist wichtig, besonders bei Töpfen oder warmem Wetter. Achten Sie darauf, Staunässe zu vermeiden. Unkraut im Beet sollte entfernt werden, damit die Pflanzen nicht in Konkurrenz stehen. Mehrjährige Blumen können im Herbst mit Mulch geschützt werden.

Extra-Tipp: Einige Blumen, wie Kapuzinerkresse oder Ringelblumen, schützen durch ihren Duft andere Pflanzen vor Schädlingen. Eine kluge Pflanzkombination kann also nicht nur schön aussehen, sondern auch ökologisch nützlich sein.

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Pepino-Birnenmelone 'Copa®' (Solanum muricatum 'Copa®') - Grün | Bild 1

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