Der Bienengarten

Bienenfreundliche Pflanzen sind das Herzstück eines gesunden Gartens und bieten Lebensraum und Nahrung für Bestäuber wie Schmetterlinge und Hummeln. Bei uns finden Sie eine Auswahl an blühenden, pflegeleichten Pflanzen, die Nektar und Pollen bieten und Ihren Außenbereich in eine Wohlfühloase für Bienen verwandeln.

Mit der Pflanzung von bienenfreundlichen Pflanzen leistet man einen wichtigen Beitrag zum Naturschutz. Das beste daran: Ein großer Garten ist nicht zwingend nötig, denn schon auf kleinem Raum in Balkonkästen und Kübeln können Bienen wertvolle Nahrung finden. In diesem Beitrag erfahren Sie, auf was es bei einer bienenfreundlichen Bepflanzung ankommt, warum es Nahrung für Bienen braucht und welche Pflanzen bienenfreundlich sind.

Bienenfreundliche Pflanzen: Die besten Arten

In kaum einer Pflanzengattung finden sich keine bienenfreundliche Exemplare. Berücksichtigen Sie daher neben der Pflanzenauswahl auch verschiedene Blütezeiten, um vom Frühjahr bis in den Herbst Nahrung für Bienen zu bieten.

Fetthenne 'Herbstfreude' (Sedum telephium 'Herbstfreude') - Rosa - sommergrün - winterhart | Bild 1
Krokus (Crocus Hybriden) - Blau - winterhart | Bild 1
Bio Strauchbasilikum (Ocimum kiliman. x basilicum ') - Grün - bienenfreundlich | Bild 3
Zwergrose Rosy Boom® 'Mini', Stämmchen (Rosa 'Rosy Boom ® Mini') - Rosa - sommergrün - winterhart | Bild 1

Unsere bienenfreundlichen Pflanzen im Überblick

Bienenfreundliche Stauden

Bienenfreundliche Stauden

Bienenfreundliche Balkonpflanzen

Bienenfreundliche Balkonpflanzen

Bienenfreundliche Blumenzwiebeln

Bienenfreundliche Blumenzwiebeln

Bienenfreundliche Kräuter

Bienenfreundliche Kräuter

Wildrose Rosy Boom® 'Wildlife' (Rosa 'Rosy Boom® Wildlife') - Pink - sommergrün - winterhart - bienenfreundlich | Bild 1

Bienenfreundliche Sträucher

Bienenfreundliche Blumenmischungen

Bienenfreundliche Blumenmischungen

Warum braucht es bienenfreundliche Pflanzen?

  • Bienen sind unsere wichtigsten Bestäuber für die meisten Nutzpflanzen, denn sie leisten unschätzbare Dienste bei der Befruchtung vieler Obst- und Gemüsearten sowie Kräuter.
  • Ganz nebenbei spielen Bienen auch eine wesentliche Rolle bei der Vermehrung unserer Zierpflanzen.
  • Durch beispielsweise den Rückgang ihres natürlichen Lebensraums und dem Anbau von Monokulturen ist in den letzten Jahren ein deutlicher Rückgang der Bienenpopulation erkennbar.
  • Deshalb ist es wichtig, den Bienen Nahrung und Lebensraum im Garten, auf dem Balkon oder der Terrasse zu bieten.

Nahrungsquellen für Bienen

Darauf kommt es an

Auf Pflanzenvielfalt achten

Setzen Sie auf eine bunte Mischung aus mehrjährigen Stauden, Sträuchern und einjährigen Pflanzen wie Balkonblumen. Auch Kräuter sind empfehlenswert. Diese Vielfalt sorgt für ein lebendiges und abwechslungsreiches Wachstum. Pflanzen Sie ein Blumenbeet mit besonders bienenfreundlichen Pflanzen oder ergänzen Sie bestehende Beete mit Bienenmagneten.

Blütezeiten planen

Wählen Sie Pflanzen mit unterschiedlichen Blütezeiten, damit Bienen von Frühling bis Herbst immer Nahrung finden. Besonders frühblühende Pflanzen sind wertvoll, da das Nahrungsangebot zu dieser Jahreszeit begrenzt ist.

Reichhaltige Nektar- und Pollenquellen pflanzen

Achten Sie darauf, dass Ihre Pflanzen reich an Nektar und Pollen sind, um Bienen und andere Bestäuber anzulocken und zu versorgen. Offene Blüten, die ihre Staub- und Fruchtblätter gut sichtbar präsentieren, sind gern besuchte Ziele von Bienen und anderer Insekten.

Tipps für den Bienengarten

Schaffen Sie wilde Ecken

Eine bewusst angelegte wilde Ecke im Garten, die weder gemäht noch regelmäßig betreten wird, ist ein wertvoller Rückzugsort für zahlreiche Tiere. Dort können sich Insekten, Wildbienen, Käfer, Schmetterlinge und andere Nützlinge ungestört ansiedeln, überwintern und vermehren. Gerade in aufgeräumten Gärten fehlt es oft an solchen naturnahen Bereichen, die für das ökologische Gleichgewicht jedoch überlebenswichtig sind.

Pflanzen Sie Frühblüher

Bienen finden über das Jahr verteilt sehr ungleichmäßig Nahrung: Während in den Sommermonaten ein Überschuss besteht, gibt es immer weniger Nahrungsquellen im Frühling und Herbst. Doch vor allem am Anfang des Jahres werden diese dringend benötigt, um Nachwuchs zu zeugen, die Ausfälle des Winters wieder aufzustocken und für Königinnen sogar ein gänzlich neues Volk zu gründen. Deshalb sind frühe Blühpflanzen für Bienen und Hummeln eine wichtige Nahrungsquelle.

Legen Sie ein Wildblumenbeet an

Damit sich auch Wildbienen und andere Insekten in Ihrem Garten wohlfühlen, können Sie ein Wildblumenbeet anlegen. Dafür eignen sich spezielle Samenmischungen.

Lassen Sie im Herbst Ihre verblühten Stauden stehen

Auch wenn ein aufgeräumter Garten im Herbst verlockend wirkt, sollten Sie verblühte Stauden möglichst nicht sofort zurückschneiden. Die trockenen Stängel, Blütenstände und Samenstände bieten in der kalten Jahreszeit einen wertvollen Unterschlupf für Wildbienen, Schmetterlinge und andere Insekten. Viele Arten überwintern genau in diesen hohlen Pflanzenteilen und sind auf diesen natürlichen Schutz angewiesen.

Wussten Sie schon, dass..

...Bienen ebenfalls Wasser benötigen? Daher können Sie den Bienen, neben den Pflanzen als Nahrungsquelle, auch eine kleine Schale mit Wasser und Steinen zum Landen bereitstellen.

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