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Der Rotschleierfarn ist ideal für schwierige, schattige Gartenbereiche - zum Beispiel unter Bäumen oder neben Hecken - und besticht durch seinen kupferroten Austrieb, der sich später in ein sattes Dunkelgrün verwandelt. Neue Wedel sorgen im Laufe des Jahres immer wieder für attraktive Farbspiele - ganz ohne Blüten. Die horstbildende Pflanze erreicht eine Höhe von 50 bis 75 cm und eine Breite von bis zu 60 cm - ausreichend Abstand zur Nachbarbepflanzung ist daher wichtig.
Sie gedeiht am besten an sonnigen bis halbschattigen Standorten mit humosem, gut durchlässigem Boden. Staunässe und direkte Sonne schaden den feinen Wedeln. Eine Bodenverbesserung mit Kompost, Sand oder Kies bei der Pflanzung fördert das Wachstum. Der Rotschleierfarn ist pflegeleicht, wintergrün und setzt auch im Winter dekorative Akzente. Ursprünglich aus China stammend, hat er längst seinen Platz in europäischen Gärten gefunden. Verschiedene Züchtungen bieten zudem Farbvariationen - zum Beispiel gelbliche statt rötliche Triebe.












Entdecken Sie passendes Gartenzubehör für Ihre Stauden!
Die meisten Stauden wachsen gut in lockerer, nährstoffreicher und humoser Gartenerde. Der Boden sollte Wasser gut speichern können, gleichzeitig aber überschüssiges Wasser ableiten. Eine hochwertige Pflanzerde oder Stauden-Erde ist daher gut geeignet. Sehr schwere Böden können Sie mit Sand oder Kompost lockerer machen. Bei der Auswahl der Erde sollten Sie auch den Standort beachten: Manche Stauden mögen eher trockene, andere eher frische und feuchte Böden.
Stauden pflanzen Sie in der Regel so tief, wie sie zuvor im Topf gestanden haben. Der obere Rand des Wurzelballens sollte später etwa auf Höhe der Erdoberfläche liegen. Setzen Sie die Pflanze nicht zu tief ein, damit die Triebe gut wachsen können. Nach dem Einpflanzen drücken Sie die Erde leicht an und gießen gründlich, damit die Wurzeln guten Kontakt zum Boden bekommen.
Der Pflanzabstand hängt von der jeweiligen Staudenart und ihrer späteren Wuchsbreite ab. Kleinbleibende Stauden werden meist mit etwa 20 bis 30 cm Abstand gepflanzt. Mittelgroße Stauden benötigen etwa 30 bis 50 cm Platz. Größere Stauden können 60 cm oder mehr Abstand brauchen. Der richtige Pflanzabstand sorgt dafür, dass sich die Pflanzen gut entwickeln können und genügend Licht und Luft bekommen.
Wie viele Stauden Sie pro Quadratmeter pflanzen, hängt von der Größe der Pflanzen ab. Kleine Stauden werden meist mit 9 bis 12 Pflanzen pro Quadratmeter gesetzt. Mittelgroße Stauden benötigen etwa 5 bis 7 Pflanzen pro Quadratmeter. Bei großen Stauden reichen oft schon 3 bis 4 Pflanzen. Mit der passenden Pflanzdichte entsteht schnell ein dicht bewachsenes Staudenbeet.
Für Balkonkästen eignen sich vor allem kompakt wachsende und pflegeleichte Stauden. Beliebt sind zum Beispiel Polsterstauden oder niedrige Blühstauden. Gute Beispiele sind Storchschnabel wie der Blut-Storchschnabel 'Striatum', Purpurglöckchen, Polster-Phloxe wie der Polster-Phlox 'Atropurpurea' oder Glockenblumen wie die Polster-Glockenblume. Diese Stauden bleiben relativ niedrig, blühen lange und fühlen sich auch in Balkonkästen wohl, wenn sie ausreichend Wasser und eine gute Pflanzerde bekommen.
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