Im Gegensatz zum Schottergarten, der vor allem aus Kies und Steinen besteht, wird der klassische Steingarten mit Pflanzen angelegt, die auf kargen, nährstoffarmen Böden wachsen. Anders als bei herkömmlichen Beeten besteht der Untergrund aus steinigem Boden mit einer Abdeckung aus Kieseln.
Ein Steingarten ist - einmal angelegt - eine pflegeleichte Gestaltungsmöglichkeit für den Garten: er braucht nicht viel Platz, ist trockenheitsverträglich und für Unkraut gibt es nahezu kein Durchkommen. Außerdem bietet er vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten: von einer Mini-Variante im Kübel über ein Beet inmitten einer Grünfläche oder als ganzer Hang. In einem Steingarten finden zudem viele Insekten und Kleintiere Lebensraum und Nahrung.
Wählen Sie für Ihren Steingarten einen sonnigen Platz. Heben Sie den Boden zwei Spaten tief aus und entfernen Sie gründlich alle Wurzelunkräuter. Anschließend füllen Sie eine etwa 20 Zentimeter dicke Schicht aus Mauerschutt oder Kies ein. Darauf kommt der Bodenaushub, den Sie zu einem flachen Hügel aufschichten und gut verdichten. Setzen Sie jetzt größere Steine so ein, dass sie etwa zur Hälfte im Boden versenkt sind, und verteilen Sie diese ungleichmäßig. Zwischen den Steinen bringen Sie schließlich eine 10 bis 15 Zentimeter starke Schicht aus Pflanzenerde auf – idealerweise ein lockeres Gemisch. So entstehen kleine Nischen, in denen passende Blütenstauden bestens gedeihen.
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