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Im Vergleich zu den meisten bei uns verwendeten Würzkräutern, hat der Rucola den umgekehrten Weg genommen. Die Germanen waren es, die ihn bereits kultivierten als die Römer kamen. Diese brachten die „Rauke“, wie das Kraut auf deutsch eigentlich heißt, in den Mittelmeerraum. Erst von dort kam der Rucola wieder zurück nach Deutschland. Der pikant-würzige Geschmack stammt von Senfölen. Diese helfen gegen viele krankmachende Bakterien und Viren. Auch in Pestos oder auf Pizza ist Rucola ein Genuss.
Er liebt einen sandig-lehmigen Boden in sonniger Lage. Eine gute Wasserversorgung ist erforderlich, Staunässe darf allerdings nicht entstehen. Der winterharte Rucola wird ab Mai ins Freiland gepflanzt. Gar nicht oder nur sehr sparsam düngen, vor allem nicht mit stickstoffhaltigem Dünger. Dieser würde den Nitratgehalt der Blätter unnötig erhöhen.







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Wir legen Wert auf die Zusammenarbeit mit regionalen Gärtnern und Familienbetriebe, die sich auf bestimmte Pflanzenkulturen spezialisiert haben und somit für optimale Qualität, gesunde und glückliche Pflanzen sorgen - direkt vom Profi, mit Liebe und Fachwissen angebaut.
Um unnötigen Stress für die Pflanzen wie lange Lagerzeiten und Transportwege zu vermeiden, arbeiten wir ohne Lager. Daher werden die Pflanzen erst nach dem Eintreffen Ihrer Bestellung frisch vom Feld beim Gärtner einbestellt.
Wir achten auf eine individuelle, auf die lebenden Pflanzen abgestimmte und pflanzengerechte Verpackung, sodass die Pflanzen in einem optimalen Zustand bei Ihnen Zuhause ankommen.
Die meisten Kräuter bevorzugen einen sonnigen, warmen Standort und einen lockeren, gut durchlässigen Boden. Mediterrane Kräuter wie Rosmarin, Thymian oder Salbei mögen es eher trocken und durchlässig, während Minze, Petersilie oder Schnittlauch etwas frischere Bedingungen schätzen. Auch im Kübel gedeihen viele Kräuter sehr gut, solange überschüssiges Wasser gut ablaufen kann.
Kräuter sollten gleichmäßig, aber mit Maß gegossen werden. Der Wurzelballen darf nicht völlig austrocknen, Staunässe sollte jedoch unbedingt vermieden werden. Besonders Kräuter im Topf brauchen regelmäßiger Wasser als ausgepflanzte Exemplare. Mediterrane Arten kommen meist mit weniger Wasser aus, während weichlaubige Kräuter etwas mehr Feuchtigkeit benötigen.
Kräuter sind in der Regel eher genügsam. Eine sparsame Gabe von Kräuter- oder Universaldünger während der Wachstumszeit reicht meist aus. Zu viel Dünger fördert zwar das Wachstum, kann aber das Aroma beeinträchtigen. Im Kübel ist eine zurückhaltende, regelmäßige Nährstoffversorgung sinnvoll.
Regelmäßiges Ernten und leichtes Zurückschneiden fördert einen kompakten, buschigen Wuchs und hält viele Kräuter lange vital. Verholzende Kräuter wie Rosmarin oder Salbei können nach der Blüte leicht in Form geschnitten werden. Dabei sollte nicht zu tief ins alte Holz geschnitten werden.
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