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Saftig, aromatisch und erstaunlich pflegeleicht: Heidelbeeren sind echte Highlights für Garten und Balkon. Und wenn Sie zum ersten Mal einen Heidelbeerstrauch pflanzen oder Ihre Ernte maximieren möchten, hilft Ihnen der ausführliche Ratgeber weiter unten.
Im Alltag werden Blaubeeren und Heidelbeeren oft gleichgesetzt. Botanisch gibt es jedoch Unterschiede: Die heimische Heidelbeere (Vaccinium myrtillus) ist kleiner, wächst eher niedrig und hat dunkelviolettes Fruchtfleisch.
Die im Garten häufig gepflanzten Kultur-Blaubeeren (Vaccinium corymbosum) stammen von nordamerikanischen Sorten ab, werden deutlich größer und tragen größere Beeren mit hellgrünem bis weißlichem Fruchtfleisch. Sie wachsen zudem in Strauchform bis zu 1,7 Meter hoch.
Heidelbeeren werden idealerweise im Herbst oder im Frühjahr gepflanzt. Beide Zeiträume bieten ausreichend Feuchtigkeit und milde Temperaturen, sodass die Pflanzen gut anwachsen. Wichtig ist eine ausreichend große Pflanzgrube und das Kürzen der Triebe um etwa ein Drittel vor dem Einsetzen.
Nein, Heidelbeeren sind selbstfruchtbar und benötigen nicht zwingend einen zweiten Strauch. Allerdings steigt der Ertrag deutlich, wenn mehrere Sorten kombiniert werden. Durch die Mischung von frühen, mittelfrühen und späten Sorten verlängert sich außerdem der Erntezeitraum von Juli bis September.
Heidelbeeren bevorzugen einen sauren, humusreichen Boden. Ideal sind daher Pflanzen, die ähnliche Ansprüche haben, wie etwa:
Wichtig: Kalkliebende Pflanzen sind ungeeignet.
Heidelbeeren lassen sich am einfachsten über Stecklinge vermehren. Im Sommer werden gesunde, halbverholzte Triebe geschnitten, in Anzuchterde gesteckt und etwa ein Jahr im Anzuchtkasten kultiviert. Im darauffolgenden Sommer können sie ins Beet umgesetzt werden.
liebevoll verpackt, schnelle Lieferung, sehr gute Qualität
👍👍👍
Die Rose kam super verpackt in einem Top Zustand bei mir zuhause an.
Sie hatte schon unzählige Knospen, die jetzt alle blühen.
Bin rundum zufrieden!
Die Pflanze macht einen tollen Eindruck, gesund und frisch. Sie war liebevoll verpackt und ist wohlbehalten angekommen. Bestellung für weitere Pflanzen ist schon raus ;-)
Versand schnell und unkompliziert. Kein Plastikmüll sondern alles nachhaltig in Pappe verpackt. Pflanzen sind bis jetzt gut angegangen bzw. gedeihen prächtig
Die Pflanzen sind alle wohlbehalten angekommen und sehen alle sehr gesund aus! Die Verpackung war erstklassig!
Sehr schöne Pflanzen. Alles sehr gut verpackt und die Lieferung erfolgte schneller als gedacht. Auch die Verpackung war sehr gut. Bis zum nächsten Mal. :-)
Die Pflanzen kamen sehr schnell, waren super verpackt. Alle Pflanzen haben eine sehr gute Qualität. Jetzt nach reichlich einer Woche kann ich sagen,allesamt angekommen. Erste Blüten zeigen sich bereits. Vielen Dank. Ich werde kommendes Jahr sicher wieder bestellen.
Super Versand der Ware, die Pflanze ist ordentlich gewachsen, ist im blühenden Stadium 👍🏻...ich hoffe auf reiche Ernte 🍓
Die Pflanzen sind sehr gut verpackt angeliefert werden, diese wurden wie empfohlen kurz gewässert und eingepflanzt.
Es hat alles perfekt geklappt.
Ich bin begeistert von der Qualität der gelieferten Pflanzen. Schnelle und sehr gute Bestellabwicklung. Ich hatte zum ersten Mal bei Ihnen bestellt, aber es ist mit Sicherheit nicht das letzte Mal.
Die gelieferten Pflanzen waren alle in guter Qualität, die Erde sogar noch feucht und auch die Verpackung hat die Pflanzen gut geschützt.
Die Pflanzen stehen nach dem Einpflanzen alle gut und werden sich hoffentlich weiter gut entwickeln.
Es war die erste Bestellung für mich, und ganz sicher nicht die letzte! Die Pflanzen waren sehr gut verpackt und sind sicher und heil angekommen. Die Qualität ist super, das zeigt sich schon nach wenige Tagen im Beet bereits. Immer wieder gerne....
Die Pflanzen sind einfach super. Ohne irgendwelche Macken und sehr sicher verpackt. Immer wieder gerne.
Alles kam sehr gut und umsichtig verpackt an.
Mit dem Pflanzplan, der beilag, ging das Anlegen super.
Die Pflanzen stehen toll und entwickeln sich gut.
Wir können Mein schöner Garten nur weiterempfehlen und werden gerne dort wieder bestellen.
Kräftige, gesunde Pflanzen. Sofort nach Pflanzung weiterer Austrieb.
Clevere Verpackung.
Gern wieder!
Die Heidelbeere bildet weiße, glockenähnliche Blüten aus, die optisch sehr ansprechend sind. Im Herbst zeigt sich zudem eine schöne dunkelrote Blattfärbung. Zahlreiche Sorten haben sich für den Anbau im Garten bewährt. Wer ein Maximum an Heidelbeeren ernten möchte, sollte frühe Sorten mit mittelfrühen und späten Heidelbeeren mischen, um von Anfang Juli bis September leckere Früchte genießen zu können.
Gartenfreunde, die Heidelbeersträucher kaufen und diese im eigenen Garten ziehen möchten, benötigen ausreichend Platz: Kultivierte Sorten, die von der nordamerikanischen Blaubeere Vaccinium corymbosum abstammen, erreichen eine Wuchshöhe von bis zu 1,7 m. Zum Vergleich: Die Wald-Heidelbeere (Vaccinium myrtillus) wird maximal 50 cm hoch.
Grundsätzlich sind Heidelbeeren sehr pflegeleicht - allerdings müssen die Standortbedingungen stimmen. Die Pflanze liebt einen sonnigen Standort mit ausreichend Feuchtigkeit. Der Boden sollte humusreich und sandig bis moorig sein sowie einen pH-Wert zwischen 4 und 5 aufweisen, also leicht sauer sein. Bei Bedarf ist es ratsam, etwas Rindenkompost in die Erde einzuarbeiten und diese mit einer 15 cm dicken Mulchschicht aus Nadelholz zu versehen.
Nadelholz ist als Mulch grundsätzlich sehr empfehlenswert, denn er dient Mykorrhiza-Pilzen als Lebensraum - diese wiederum leben in einer engen Symbiose mit dem Heidelbeerstrauch. Darüber hinaus unterdrückt die Mulchschicht das Unkrautwachstum. Da Heidelbeeren sehr flach wurzeln, könnte das Aushacken von Unkraut der Pflanze großen Schaden zufügen.
Heidelbeeren werden im Herbst oder im Frühjahr gepflanzt. In jedem Fall sind die Triebe vor dem Einpflanzen um etwa ein Drittel zu kürzen. Außerdem muss die Grube ausreichend groß sein, das heißt etwa 30 bis 40 cm tief und 80 bis 100 cm breit. Der Abstand zwischen den Pflanzen sollte mindestens 70 cm betragen. Des Weiteren ist darauf zu achten, dass der Topfballen etwa 5 cm über Erdniveau liegt. Was übersteht, wird großzügig mit Rindenmulch abgedeckt. Alternativ können Heidelbeeren im Kübel kultiviert werden. Dieser sollte jedoch ein Fassungsvermögen von mindestens 15 Litern und ausreichend große Abflusslöcher aufweisen. Außerdem ist es ratsam, in diesem Fall etwas schwächer wachsende Sorten zu wählen und die Pflanze mindestens alle zwei Jahre umzutopfen. In jedem Fall benötigt die Heidelbeere viel Wasser. Da sie kalkempfindlich ist, ist mineralarmes Regenwasser zum Gießen am besten geeignet.
Heidelbeersträucher müssen regelmäßig zurückgeschnitten werden, denn je älter die Zweige, umso geringer ist der Ertrag. Auch die Reife kann sich bei veralteten Pflanzen erheblich verzögern. Alte Zweigabschnitte werden daher alle drei bis vier Jahre sorgfältig entfernt und sehr alte Triebe vollständig herausgenommen. In diesem Fall können eventuell ein bis zwei Bodentriebe nachgezogen werden. Wichtig: Nach dem Schnitt benötigt die Heidelbeere einen guten Volldünger.
Die Vermehrung der Heidelbeere gestaltet sich unkompliziert. Am einfachsten gelingt die Zucht mithilfe von Stecklingen, die im Sommer aus gesunden Trieben geschnitten werden. Die Stecklinge verbleiben etwa ein Jahr im Anzuchtkasten und werden dann - ebenfalls im Sommer - ins Beet umgesetzt.
Kultur-Heidelbeeren sind ab Juli reif und bilden über mehrere Wochen süße Früchte aus. Diese sind größer als Wald-Heidelbeeren. Das Fruchtfleisch ist weißlich bis hellgrün. Je nach Sorte kann bis in den September hinein geerntet werden. Dabei gilt: Sobald die rote Färbung am Stielansatz verschwunden ist, ist die Frucht am aromatischsten und somit reif zum Pflücken. Der Ertrag fällt mitunter sehr hoch aus: Ein einziger Heidelbeerstrauch kann pro Saison sechs bis zehn Kilogramm Früchte liefern. Diese eignen sich sowohl zum puren Verzehr als auch zum Untermischen in Joghurt oder im Müsli. Auch Heidelbeerpfannkuchen, Muffins, Konfitüre oder Gelee sind beliebte Verwendungszwecke für Heidelbeeren. Die Früchte können zwar bis zu zwei Wochen im Kühlschrank gelagert werden, allerdings büßen sie dabei stark an Aroma ein und werden oftmals leicht bitter. Wer sie dennoch im Kühlschrank aufbewahren möchte, sollte sie vorher waschen und gründlich trocknen lassen, denn Feuchtigkeit begünstigt die Entstehung von Schimmel. Auch gequetschte und verletzte Früchte sind vorab auszusortieren. Noch besser ist es hingegen, die Heidelbeeren frisch zu genießen oder einzufrieren. Aufgetaute Früchte eignen sich aufgrund der weichen Konsistenz jedoch fast ausschließlich zur Herstellung von Säften und Smoothies.
Heidelbeeren sind anfällig für Grauschimmel. Dabei handelt es sich um einen grauen, samtigen Belag, der vor allem auf den Blättern zu finden ist. Das Risiko für Grauschimmel steigt, wenn die Standortbedingungen nicht optimal sind. Ist die Pflanze befallen, müssen alle befallenen Blätter, Blüten und Stängel entfernt werden. Bei sehr starkem Befall ist der Heidelbeerstrauch meist nicht mehr zu retten. Wichtig: Kranke Pflanzen dürfen keinesfalls über den Kompost entsorgt werden, damit sich der Grauschimmel nicht ausbreitet. Ebenfalls weit verbreitet sind sogenannte Blattchlorosen, die entstehen, wenn der Kalkgehalt im Boden oder im Wasser zu hoch ist. Das Hauptsymptom sind gelb verfärbte Blätter, die starke Beschädigungen aufweisen können, bis sie schließlich ganz abfallen. Eine Blattchlorose ist in der Regel nur durch eine Optimierung der Nährstoffversorgung beziehungsweise durch eine Verringerung des Kalkgehalts in Wasser und Boden in den Griff zu kriegen.
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